Was bisher geschah…

Ein glücklicher Zufall…

Der Kampfstern Rycon befindet sich im Orbit um Tauron, während das revolutionäre CNP (Command Navigation Program), das von dem Genie Dr. Gaius Baltar entwickelt wurde, wie auf allen anderen Kampfsternen auch dort nachgerüstet werden soll. Durch einen unsauber geschriebenen Notizzettel unterläuft bei der Installation jedoch ein folgenschwerer Fehler, der das gesamte Computernetzwerk der Rycon zusammenbrechen lässt. Das Schiff treibt darauf fast völlig funktionslos im All.

 
 

Die Stunde Null

Während die Crew immer noch damit beschäftigt ist, die Computersystem der Rycon wieder hochzufahren, geschieht das Unfassbare: Ein zylonischer Basisstern springt in den Orbit um Tauron. Die Zylonen sind nach 40 Jahren, in denen niemand Kontakt zu ihnen hatte, zurückgekehrt.
Der Rycon gelingt es, den ersten Basisstern abzuwehren. Sie sieht sich jedoch nur kurz darauf mit fünf weiteren zylonischen Basisschiffen und ihren Jägern konfrontiert.
Commander Luc’e Ortho lässt die Viper der Rycon zurückrufen. Da das Computernetzwerk des Kampfsterns immer noch nicht funktionstüchtig ist und die erforderliche Rechenleistung für einen sicheren FTL-Sprung fehlt, befiehlt er einen sogenannten “blinden Sprung”, um dem sicheren Tod zu entgehen.

 
 

Zurückgelassen?

Während des Angriffs der Zylonen auf Tauron fing die Rycon den Sammelruf Commander Adamas auf und versucht den festgelegten Sammelpunkt, die Ragnar Anlegestelle, zu erreichen. Nachdem die Rycon dort mit einigen Tagen Verspätung eintrifft, findet sie jedoch keine anderen Schiffe mehr vor. Nur Trümmer deuten auf eine Schlacht hin, die sich dort ereignet haben muss.
Erst beim Verlassen der Anlegestelle trifft sie auf die beiden Zerstörer Cerberus und Tethys, die zusammen mit einigen anderen Schiffen ebenfalls dem Sammelruf der Galactica folgen wollten.

 
 

Auf der Flucht

Gehetzt von den Zylonen befindet sich die Flüchtlingsflotte von nun an auf der Flucht. Doch nicht nur von außerhalb drohen den Überlebenden Gefahren - auch von innen.
Neben abnehmenden Vorräten und Materialien kommt es zu Übergriffen von scheinbar ganz gewöhnlichen Menschen. Wie Chief Lynn Morris und die leitende medizinische Offizierin Keira Lysania herausfinden müssen, haben sich die Zylonen verändert. Statt rein mechanischer Kreaturen, wie sie aus dem ersten Krieg bekannt waren, haben nicht nur die Raumschiffe der Zylonen inzwischen organische Bestandteile. Den Zylonen ist es sogar gelungen, menschliche Gestalt anzunehmen. Die Existenz dieser zylonischen Agenten wird das best gehütete Geheimnis der Flotte und wird lange Zeit nur einem kleinen Kreis eingeweihter Offiziere bekannt sein.
Dr. Clair O’Connor gelingt es schließlich, einen Test zu entwickeln, mit dessen Hilfe Menschen von Zylonen unterschieden werden können. Heimlich sollen Blutproben von den Menschen entnommen werden, um herauszufinden, wo sich zylonische Agenten versteckt halten.

 
 

Eine neue Ordnung

Hunger, Krankheit, Platzmangel und knapper werdende Vorräte plagen die zivile Bevölkerung auf den nicht-militärischen Schiffen. Um eine Eskalation der Situation zu verhindern, ruft Commander Ortho den provisorischen Zwölferrat an Bord der Rycon zusammen. Die zivilen Überlebenden sollen wieder ihre eigene Stimme erhalten und ein Interimspräsident wird gewählt. Bis zu den ordentlichen Präsidentschaftswahlen wird Harry Wingate die Zivilbevölkerung und ihre Interessen vertreten.
Doch nicht nur auf ziviler Seite kommt es zu Veränderungen: Luc’e Ortho spürt nach fast drei Monaten eine Person aus seinem Leben vor dem Tag Null auf. Er erkennt, dass sie auf seine Unterstützung angewiesen ist und gibt daraufhin sein Kommando für sie auf. Sein Erster Offizier, Colonel Irving Riot, der erst wenige Tage zuvor aus dem Koma erwacht war, in das er während des Angriffs der Zylonen auf die Zwölf Kolonien gefallen war, wird neuer militärischer Oberbefehlshaber der Flotte.
Doch auch die neue zivile Regierung kann nicht verhindern, dass sich die organisierte Kriminalität ausbreitet. Interimspräsident Wingate und Commander Riot entscheiden sich schließlich, den Ausnahmezustand auszurufen, um den Schwarzhandel und die Korruption in der Flotte mit militärischen Mitteln zu beenden.
Nach den Präsidentschaftswahlen und der Einrichtung einer zivilen Polizei, sollen die Überlebenden endgültig ihr Schicksal selbst bestimmen dürfen und die Balance zwischen Militär und Zivilbevölkerung wieder hergestellt werden.

 
 

Die Zwiespältigkeit des Menschen

Nach einem knappen Vierteljahr der Flucht stößt die Flüchtlingsflotte in einem Nebel, in dem sie Zuflucht sucht, das erste Mal seit fast zehn Jahren auf Schiffe der Banthu, eines Nomadenvolkes, das nach dem letzten Piratenkrieg die Zwölf Kolonien verlassen hatte.
Der Wahlkampf um die Präsidentschaft ist entbrannt und auch die Frage, wie mit den Piraten verfahren werden soll, wird eine Rolle spielen. Der Verdacht, dass die Banthu einen Planeten besiedelt haben könnten, der von den Zylonen bisher unentdeckt geblieben ist, hält sich hartnäckig. Werden die Überlebenden dort eine neue Heimat finden?
Doch die Hoffnung erfährt einen schweren Schlag, der die Flüchtlingsflotte ins Chaos stürzt: Ein Unbekannter informiert die Überlebenden über die Existenz der Humlons. Der Ursprung seines Funkspruchs ist schnell ausfindig gemacht und Commander Riot befiehlt, das größte Passagierschiff der Flotte, die Kusari, unter Quarantäne zu stellen, bis der Mann, der offiziell als Terrorist gilt, gefasst ist. Doch woher bekam er seine Informationen? Wie werden die Menschen reagieren?

Stand: Februar 2010